Kinderzech Festwoche

    Die Geschichte der Kinderzeche

Der Hintergrund der Kinderzeche liegt 366 Jahre zurück, als die Stadt während des 30 jährigen Krieges - so die Sage -nur dank dem Mut der Turmwächterstochter Lore der Zerstörung durch die Schweden entging.

Der Schwedenobrist Sperreuth

Im Jahre 1632  belagerten die Schweden unter Führung des Obristen Sperreuth wochenlang die freie Reichsstadt Dinkelsbühl. Die Stadt wurde damals von einem katholischen Rat, allen voran drei Bürgermeister, die sich im Amt abwechselten, regiert. Einerseits waren diese durch die Not der überwiegend protestantischen Bevölkerung geneigt, der Forderung des schwedischen Feldherren nach bedingungsloser Aufgabe nachzugeben, andererseits waren sie Kaiser und Kirche durch ihre Treue verpflichtet. Doch schließlich wurden auch die Ratsherren durch die Belagerung zermürbt, sie gaben auf und die Stadt schien dem Untergang geweiht.

Doch im Augenblick der höchsten Not, beim Einmarsch der Schweden, trat diesen die Turmwächterstochter - die "Kinderlore" - entgegen, bei sich eine Schar unmündiger Kinder und ein Lied auf den Lippen. Dieser Anblick erweichte den Obristen Sperreuth, zumal sein eigener Sohn vor kurzem erst verstorben war. So lies er die Stadt von Brandschatzung und Plünderung verschont, die Kinder waren die Rettung der Stadt. Dargestellt wird dieses Ereignis im Festspiel, die Handlung vervollständigt durch den bunten Festzug, dem am Stadtrand errichteten Schwedenlager und nicht zuletzt dem historischen Originalschauplatz, der mittelalterlichen Stadt.

Das Festspiel

Das Schwedenlager

Der Festzug

Die Geschichte der Stadt Dinkelsbühl

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Touristik Service Dinkelsbühl
Marktplatz
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